Positionen des TK-Verwaltungsrats
Auch in der gesundheits- und sozialpolitischen Diskussion bezieht der Verwaltungsrat Stellung - im Interesse der TK-Versicherten.
Resolutionen des Verwaltungsrats
Für eine starke soziale Selbstverwaltung
Die soziale Selbstverwaltung ist eine wichtige Säule im deutschen Gesundheitswesen. Sie steht dafür, dass diejenigen, die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, auch deren Kurs mitbestimmen dürfen. Damit das weiterhin möglich und erfolgreich ist, muss sich aus Sicht des TK-Verwaltungsrats in der Gesundheitspolitik einiges ändern. Der TK-Verwaltungsrat fordert vier konkrete Schritte von der künftigen Bundesregierung.
Resolution des TK-Verwaltungsrats: Für eine starke soziale Selbstverwaltung (PDF, 172 kB)Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unabhängig machen
Der Verwaltungsrat der TK als gewählte Interessenvertretung fordert die Bundesregierung auf, die UPD-Aufgaben angesichts der umfänglichen Angebote der Krankenkassen zu überprüfen und klar inhaltlich abzugrenzen. Zudem muss die Gesamtfinanzierung durch die Krankenkassen gestrichen und damit der Weg für eine tatsächlich unabhängige neue UPD geebnet werden. Die bisherigen Pläne für eine Neuregelung der UPD lehnt der Verwaltungsrat der TK ab und fordert die Bundesregierung auf, den Gesetzentwurf in dieser Form nicht umzusetzen.
Resolution TK-Verwaltungsrat zur UPD (PDF, 167 kB)E-Rezept nutzerfreundlich machen
Der Verwaltungsrat der TK fordert die Bundesregierung auf, das Potenzial des E-Rezepts nicht zu vergeuden, sondern endlich eine nutzerfreundliche Ausgestaltung voranzutreiben. Nur so kann das Ziel der Regierungskoalition erreicht werden, digitale E-Rezepte zum Standard in der Arzneimittelversorgung zu machen. Eine technische Direktanbindung des E-Rezept-Fachdienstes der gematik an die elektronische Patientenakte (ePA)/Krankenkassen ist dafür zwingend erforderlich und würde Synergieeffekte für die breite Anwendung generieren.
Resolution TK-Verwaltungsrat zum E-Rezept (PDF, 161 kB)